
Von Yoga bis Fasten, von Meditation bis zum Singen in der Kirche – das spirituelle Leben im deutschsprachigen Raum ist bunt und vielfältig. Und es versteckt sich oft in privaten Nischen. Das möchte ich ändern. Deshalb stelle ich in diesem Podcast Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen vor und spreche mit ihnen darüber, was Spiritualität für sie bedeutet und wie sie ihre Spiritualität oder Religion leben.
Ursula Seghezzi praktiziert seit über 30 Jahren eine Naturspiritualität, die an die indigenen Traditionen Mitteleuropas anknüpft, also an die Zeiten vor dem Christentum. Sie feiert Rituale zu Wendepunkten der Jahreszeiten, und nutzt Rituale auch, um mit den Ahnen in Kontakt zu treten, zum Beispiel wenn sie vor einer wichtigen Entscheidung steht. Wie genau sie das macht, das hat sie mir in unserem Gespräch erzählt. Mich hat aber auch die Frage interessiert, wie sie verhindert, in kulturell geprägten Vorstellungen von Natur gefangen zu bleiben. Und natürlich haben wir angesichts von Klimakrise und Artensterben auch über die politische Dimension ihrer Naturspiritualität gesprochen.
Ursula Seghezzig forscht übrigens auch zu mitteleuropäischen Mythen, Sagen und Märchen und hat mehrere Bücher dazu veröffentlicht. Außerdem begleitet sie Einzelpersonen und Organisationen dabei, sich bzw. ihr Leben naturverbunden auszurichten. Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr hier: www.umainstitut.net
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